Vitamin D-Mangel ist weit verbreitet! 60% der Bevölkerung, im Winter bis zu 80%, sind unterversorgt. Vitamin D ist für die Vorbeugung und Behandlung von Osteoporose unbedingt erforderlich. Bei der Einnahme von Vitamin D - Präparaten besteht die, wenn auch geringe Gefahr einer Überversorgung mit negativen gesundheitlichen Folgen. Bei der Vitamin D - Bildung durch die Sonne oder das Solarium kann das nicht passieren. Besonders stark ist der Vitamin D-Mangel im sogenannten Vitamin D-Winter, von Oktober bis März. In dieser Zeit steht die Sonne zu tief, um mit ihren wenigen Strahlen die Bildung von Vitamin D zu fördern. Ein 10-25 Minütiges Sonnenbad zur Mittagszeit im Hochsommer mit einem freien Oberkörper und ohne Sonnenschutzmittel je nach Hauttyp, Region oder Höhenlage - reicht im Normalfall für eine ganze Woche. Im Spätherbst und Winter dagegen sind die UVB-Strahlen der Sonne nicht stark genug, nennenswerte Mengen an Vitamin D über die Haut zu bilden. Ein erhöhtes Hautkrebsrisiko entsteht nicht bei regelmäßiger, moderater Besonnung, sondern durch unvernünftige und viel zu starke, unvorbereitete Bestrahlung mit UV - Strahlen, wie etwa im Urlaub. Die UVB - Strahlen der Sonne oder im Solarium bilden ausreichend Vitamin D schon weit unter der Sonnenbrand-Schwelle.